Baden-Württemberg braucht mehr Plan und Qualität in der Bildung

Karlsruher Landtagskandidatinnen von DIE LINKE kritisieren Kultusministerin Eisenmann und fordern schnelles Handeln für die Schulen in Baden-Württemberg:

Christina Zacharias, Karlsruher Landtagskandidatin für DIE LINKE im Wahlkreis 27 dazu: „Kultusministerin Eisenmann hat es in den letzten Monaten nicht geschafft, die Schulen auf die aktuelle Entwicklung der Corona-Fallzahlen vorzubereiten. Dass sie nun die Schulen öffnen will, offenbart ihr plan- und kopfloses Handeln. Fatal, dass Lehrkräfte, Eltern und Schüler*innen die Fehler von Ministerin Eisenmann nun ausbaden müssen“.

Anna Jahn, Karlsruher Landtagskandidatin für DIE LINKE im Wahlkreis 28 ergänzt: Was DIE LINKE schon im Sommer gefordert hat, muss nun endlich umgesetzt werden: Um den Präsenzunterricht durch Klassenteilung sicher machen zu können, müssen mehr Lehrkräfte eingestellt werden. Wie in anderen Bundesländern könnte man Lehramtsexamenskandidat*innen an die Schulen holen. Dies würde kurzfristig Abhilfe schaffen. Langfristig müssen mehr Lehrkräfte unbefristet eingestellt werden. Es kann nicht sein, dass Lehrer*innen in den Sommerferien zum Jobcenter gehen müssen, aber gleichzeitig Unterricht ausfällt“.

Christina Zacharias, neben ihrer Landtagskandidatur tätig als Krankenpflegerin am Städtischen Klinikum, weiter: Die Gesundheit der Lehrkräfte, aber auch der Schulsozialarbeiter*innen und Erzieher*innen muss mehr Priorität haben. Das Kultusministerium muss sich dafür einsetzen, dass diese Gruppen nicht nur bei den Impfungen höher priorisiert werden, sondern kostenlos FFP2-Masken vom Land zur Verfügung gestellt bekommen. Da Schüler*innen zu denjenigen gehören, die mit am spätesten geimpft werden, muss auch der Einbau von Luftfiltern an Schulen umgehend angegangen werden“.

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