Liebe Karlsruher*innen,

mein Name ist Anna Jahn, ich bin 24 Jahre alt und gelernte Industriemechanikerin.

Seit Anfang 2018 bin ich Mitglied bei der LINKEN und setze mich seither für eine solidarische Gesellschaft in der Ausgrenzung, Rassismus sowie rechte Hetze und Gewalt keinen Platz haben ein.

Im Juli 2018 gründete ich in Karlsruhe die Ortsgruppe der Seebrücke, die sich gegen das Sterben an den Außengrenzen Europas, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und für sichere Fluchtwege einsetzt. Gemeinsam konnten wir erreichen, dass Karlsruhe sich zum sicheren Hafen erklärt – jetzt möchte ich im Landtag dafür kämpfen, dass auch Baden-Württemberg zum sicheren Hafen für Geflüchtete wird.

Der Kampf gegen Rassismus, Hass und Hetze ist für eine solidarische Gesellschaft unbedingt notwendig, deshalb engagiere ich mich auch in der lokalen antifaschistischen Bewegung.

Da ich den Klimawandel als eine der drängendsten Fragen unserer Zeit empfinde, kämpfe ich für eine solidarische und konsequente Klimapolitik – für Klimagerechtigkeit!

Außerdem ist mir als Gewerkschaftsmitglied der IG Metall auch eine soziale Arbeitsmarktpolitik ein wichtiges Anliegen.

Durch die Corona-Krise tritt die soziale Spaltung Baden-Württembergs noch deutlicher zutage als zu vor. Während Großkonzerne und Superreiche an der Krise profitieren, wird der Rest der Gesellschaft nahezu allein gelassen.
Probleme wie Armut, Bildungsungleichheit und der Klimawandel können nur mit einer Politik für Menschen statt für Konzerne gelöst werden.

Es wird Zeit für eine soziale und solidarische Politik in Baden-Württemberg!

Eure Anna Jahn

 

Freiheitsrechte und Demokratie stärken

Die unter Grün-Schwarz beschlossenen Polizeigesetze müssen zurückgenommen werden. Rassismus in der Polizei muss entschieden bekämpft werden. Wir wollen unabhängige Beschwerde- und Ermittlungsstellen für polizeiliches Fehlverhalten einrichten. Direkte Demokratie wollen wir ausbauen.

Für ein weltoffenes Baden-Württemberg

Baden-Württemberg soll sicherer Hafen werden. Wir fordern ein Landesaufnahmeprogramm für Geflüchtete aus den EU-Hotspots. Wir stellen uns jeder Form von Rassismus und Ausgrenzung entschieden entgegen. Gemeinsam stehen wir für ein Baden-Württemberg, das allen Menschen die gleichen Chancen bietet – unabhängig von Geschlecht, Einkommen, sexueller Orientierung, eines Migrationshintergrundes oder einer Behinderung

Gute Arbeit ermöglichen

Wir wollen Baden-Württemberg zum Musterländle für gute Arbeit machen. Niedriglohn, Befristungen, Leiharbeit und Werkverträge wollen wir stoppen. Die Tariftreue der Unternehmen wollen wir erhöhen, denn neben sozialen und ökologischen Kriterien muss die Tarifbindung entscheidend bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sein. Vergibt der Staat Aufträge, muss ein Mindestlohn von 13 Euro gezahlt werden. Soziale Berufe müssen aufgewertet werden, denn in keinem anderen Bundesland werden Frauen so viel schlechter bezahlt als Männer. Wir wollen gleiche Einkommen bei gleichwertiger Arbeit.

Preiswerten Wohnraum schaffen

Wohnen ist ein Menschenrecht. Um Mieterinnen und Mietern eine Verschnaufpause vor dem Mietenwahnsinn zu verschaffen, wird DIE LINKE einen Mietenstopp für sechs Jahre und eine massive Ausweitung des sozialen Wohnungsbaus einbringen. Weil Wohnen zu bedeutsam ist, um es Markt und Wettbewerb zu überlassen, sollen Immobilienkonzerne wie Vonovia & Co. enteignet und die Spekulation mit Grund und Boden gesetzlich eingedämmt werden.

Gleichberechtigung – Frauen nach vorn!

Wir fordern 50% Frauenanteil im Landtag. Baden-Württemberg braucht ein Paritätsgesetz. Die Lebenslagen von Frauen müssen in allen politischen Entscheidungen berücksichtigt werden. Frauen leisten mehr unbezahlte Pflege- und Erziehungsarbeit. Das darf ihnen nicht zum Nachteil werden. Wir wollen daher einen Ausbau von Kitaplätzen und Pflegeeinrichtungen und höhere Löhne in den Berufen, in denen mehrheitlich Frauen arbeiten, z.B. in der Pflege, in Kitas oder im Einzelhandel. Baden-Württemberg muss die Istanbul-Konvention zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen vollständig umsetzen. Hilfs- und Beratungsangebote für Frauen müssen kommunale Pflichtaufgabe werden und das Land muss die Finanzierung sicherstellen.

Klimawandel stoppen

Die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen der Gegenwart. Als wichtiger Standort der Automobilindustrie muss das Land Vorreiter beim sozialen und ökologischen Umbau der Wirtschaft sein. DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass das Ländle bis zum Jahr 2035 klimaneutral wird. Dafür wollen wir alle Gesetze und Maßnahmen des Landes und der Kommunen auf konsequenten Klimaschutz verpflichten und eine echte Verkehrswende einleiten. Bus und Bahn wollen wir ausbauen – ticketfrei und natürlich barrierefrei.

Gesunheitsversorgung ausbauen – auch in der Fläche

DIE LINKE setzt sich ein für eine gute Gesundheitsversorgung für alle Menschen. Dafür wollen wir eine gesetzliche Personaluntergrenze einführen und mehr Gehalt für die Pflegekräfte. Die Finanzierung des Gesundheitssystems muss vom Kopf auf die Füße gestellt werden: Es geht nicht um den größtmöglichen Profit, sondern um die bestmögliche Versorgung kranker Menschen. Kommunale Krankenhäuser müssen erhalten und privatisierte Kliniken rekommunalisiert werden.

Gute Bildung für Alle

DIE LINKE will den Ausbau der Gemeinschaftsschulen und die Ganztages-Betreuung voranbringen. Wir stehen für ein längeres gemeinsames Lernen, das alle Kinder mitnimmt. Dafür wollen wir inklusive Gemeinschaftsschulen stärken. Die Grundfinanzierung der Hochschulen wollen wir ausbauen. Bildung muss gebührenfrei sein – von der Kita bis zur Uni!

Aktionsplan gegen Kinderarmut

In Baden-Württemberg ist jedes fünfte Kind arm oder von Armut bedroht. In Familien mit Migrationshintergrund ist es sogar fast jedes dritte Kind. Wir wollen gebührenfreie Kitas, kostenloses Mittagessen an Schulen und ein Tablet für jede Schülerin und Schüler. Kommunen sollen zudem die vollen Kosten der Unterkunft übernehmen, inklusive Strom und Internetnutzung. Zwangsumzüge und Strom- und Gassperren wird es mit uns nicht geben.

Hier geht’s zu unserem Landtagswahlprogramm

Karlsruher Landtagskandidatinnen von DIE LINKE kritisieren Kultusministerin Eisenmann und fordern schnelles Handeln für die Schulen in Baden-Württemberg: Christina Zacharias, Karlsruher Landtagskandidatin für DIE LINKE im Wahlkreis 27 dazu: „Kultusministerin Eisenmann hat es in den letzten Monaten nicht geschafft, die Schulen auf die aktuelle Entwicklung der Corona-Fallzahlen vorzubereiten. Dass sie nun die Schulen öffnen ... weiterlesen
Mietenwahnsinn stoppen - Miethaie zu Fischstäbchen! Unter diesem Motto waren wir Samstag, den 20.02., auf dem Werderplatz in der Karlsruher Südstadt. Unsere Landtagskandidatinnen, Christina Zacharias & Anna Jahn, sowie unsere Ersatzkandidatin in Wahlkreis 27 und Stadträtin, Mathilde Göttel, wandten sich mit Reden an die anwesenden Südstadter*innen. Neben der Forderung eines Mietenstopps und der stärkeren... weiterlesen

 

    Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Baum aus.